Mister Gott und das liebe Vieh
[Ausgabe 05/2013] Im Institut f. Theol. Zoologie trifft Geistes- auf Naturwissenschaft
Seit gut vier Jahren ist mitten in Münster ein in Europa bislang einzigartiges Forschungsinstitut angesiedelt: das Institut für Theologische Zoologie. Das Institut arbeitet interreligiös und interdisziplinär mit verschiedenen Fachrichtungen der Wissenschaft und ist der Philosophisch-Theologischen Hochschule angegliedert. draußen!-Autorin Katrin Moser hat sich mit Institutsgründer und -leiter Dr. Rainer Hagencord getroffen, um zu erfahren, was Tiere mit Gott zu tun haben. […]
Schwester Eveline
[Ausgabe 05/2013] Ein erfülltes Leben geht zu Ende
Die Clemensschwester Eveline, 1927 in Rechterfeld Kreis Vechta geboren, die über 20 Jahre den Treffpunkt für Obdachlose an der Clemenskirche geleitet und betreut hat, ist am 2. April auf der Pflegestation bei den Clemensschestern gestorben. Eine große Trauergemeinde, viele Verwandte, Schwestern, „Freunde von der Straße“ und Freunde und Wegbegleiter gaben ihr das letzte Geleit vom Mutterhaus der Clemensschwestern zum Zentralfriedhof. Wenn alle hätten kommen können, denen sie im „Treffpunkt“ und vor dem „Treffpunkt“ geholfen hat, wäre der Zentralfriedhof wohl schwarz von Menschen gewesen, aber viele sind schon gestorben oder schwer krank oder in alle Winde verstreut; aber keiner hat sie vergessen! Als sie den Treffpunkt längst nicht mehr betreuen konnte, wurde sie immer noch von „Ehemaligen“ angerufen, sie schrieben ihr und fragten immer wieder in der Stadt: „Wie geht es ihr“ und sagten: „Grüß mir die Schwester und sag Danke“, und wenn ich es ihr ausrichtete, hat sie sich immer sehr gefreut. Schwester Eveline hat „Geschichte“ geschrieben in Münster; Geschichte der Betreuung der Obdachlosen im Herzen der Provinzial-Hauptstadt, einen Steinwurf von der guten Stube entfernt. […]
Vom Punk zum Pastor
[Ausgabe 05/2013] Luthers abgefahrener Erbe
Wenn unsere Gefühle uns verdammen, wenn wir uns selber total mies finden, dann können wir uns auf eins verlassen: Gott ist größer als unsere Gefühle! Er kennt uns in- und auswendig. (Volxbibel, 1. Johannes 3, 20). […]
„Geduldet, nicht erwünscht“
[Ausgabe 05/2013] Anonymes Leben in Angst
Stress? Angst? Psychisch krank? Arman Sargisjan und seine Familie leben seit fünf Jahren mit einer Duldung; er steht exemplarisch für 90.000 Menschen in Deutschland, die unter dem permanenten Stress und der Angst stehen, ihre neue Heimat wieder verlassen zu müssen. Wie wirkt sich diese prekäre Lage auf die Lebenswelt der Betroffenen aus? […]
Das Haus der Ewigkeit
[Ausgabe 05/2013] An der Einsteinstraße bestatten Münsters Juden ihre Toten
Anderer Glaube, andere Sitten. Die Totenruhe macht keine Ausnahme, und deshalb hat Münsters jüdische Gemeinde einen eigenen Friedhof. Seit 200 Jahren befindet er sich nördlich des Schlossgartens. draußen!-Redakteur Michael Heß schreibt über Münsters kleinste Begräbnisstätte. […]
Gibt der Feldhase den Löffel ab?
[Ausgabe 05/2013] Einheimische Wildtiere in Gefahr
Wie ein Fasan aussieht, das wusste bis vor wenigen Jahren noch jedes Kind. Und auch Feldhasen waren keine Seltenheit. Heute dagegen bevölkern Arten unsere Flora und Fauna, die man vor kurzen noch als Exot in unseren Breitengraden bezeichnet hätte. Dazu gehören auch Neozoen, Arten die durch Menschen nach Deutschland eingeschleppt wurden – unbeabsichtigt oder gezielt ausgesetzt. Einige heimische Arten verschwinden langsam. Aber so deutlich, dass manche Experten diesen Rückgang als bedenklich einstufen. Sind es die neuen Arten wie Waschbär, Nutria oder Sikahirsche? Oder spielen auch andere Einflüsse eine Rolle? […]
Geld verdienen mit Youtube
[Ausgabe 05/2013] Wie Videos drehen zum Beruf werden kann
Youtube kennen die meisten als Online-Portal für Videos aus allen Bereichen des Lebens. In der amerikanischen Umgangssprache bedeutet „Tube“ Fernseher und macht die eingestellten Videos so zu kleinen Fernsehproduktionen. Aber selbst Videos drehen? Ob das lukrativ ist? Es könnte sich durchaus lohnen, es mal auszuprobieren, denn damit lässt sich je nach Erfolg der eigenen Videos tatsächlich Geld verdienen. […]
Die Mündigkeit des Rauchers
[Ausgabe 05/2013] Münsteraner Wirte wollen einen Bürgerentscheid
Die gerne beschworene Mündigkeit der Bürger ist im Alltag zunehmend bedroht. Viele kleine Leute empfinden das Gebaren der Politik zunehmend als Bevormundung und sogar als Bedrohung ihrer Existenz. Gegenwehr kommt auf. Warum viele Wirte in Münster und anderswo einen Volksentscheid anstreben, erläutert draußen!-Redakteur Michael Heß, zeitlebens übrigens immer Nichtraucher. […]
Columne: „draußen!“ auf Cuba
[Ausgabe 05/2013] Schein oder Sein
Immer mehr Menschen geht es nur noch darum, sich von anderen abzugrenzen, individuell zu sein. Das schlimmste ist heute Normalität, was auch immer darunter zu verstehen ist. Die neuen Trendsetter sind heute die sogenannten Hipster. Hipster sind eine neue Spezies, die sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sie zwar alle gleich aussehen, aber jeder einzelne von ihnen denkt, außergewöhnlich zu sein. Merkmale sind hier beispielsweise Röhrenjeans, Jutebeutel und eine Brille, die man zwar nicht braucht, aber die einfach dazu gehört: die Nerdbrille. Damit gaukelt man eine gewisse Intellektualität vor, die man sich bislang durch Bildung und kulturelles Interesse aneignete. Das ist jedoch ist vorbei. Es geht nur noch um den Schein, das Ansehen, darum, etwas auf mühelose Art und Weise zu sein oder zu werden. Bestes Beispiel dafür sind die reihenweise aberkannten Doktortitel, die auf betrügerische Art ergaunert wurden, um sich für höhere Positionen zu qualifizieren. Um sich den Respekt zu verschaffen, den sich einige mit ihrer Persönlichkeit und Authentizität nicht verdienen können. […]
Rezepte
[Ausgabe 05/2013] Ei-lige Snacks
Die Schalenfarbe eines Hühnereis kann man an den Ohrenscheiben der Hühner erkennen. Reinrassige Hühner mit weißen Ohrscheiben legen meist weiße Eier, solche mit roten Ohrlappen dagegen meist braune. Zwischen der Farbe des Gefieders und der der Eier besteht kaum einen Zusammenhang. Bei nicht reinrassigen Tieren kommen alle Eierfarben vor. Die Farbe des Eigelbs wird dagegen weitgehend durch das Futter bestimmt. Mais und Grünfutter führen eher zu einem dunkleren Dotter. Der Farbton wird in der gewerbsmäßigen Hühnerhaltung durch Zugabe von Paprikapulver stabil gehalten. Hühnereier enthalten viele Vitamine. Ein durchschnittlich großes Hühnerei deckt bis zu 35 % des täglichen Bedarfs an Vitamin D und 38 % an B12. […]
![]()
Die nächste draußen! erscheint am 01.06.2013
Redaktions- und Anzeigenschluß ist der 10.05.2013




